Mai 25, 2022

📌 Komplette & ausfĂŒhrliche Pressekonferenz nach Amoklauf in der UNI Heidelberg 📌

HEIDELBERG: Komplette & ausfĂŒhrliche Pressekonferenz nach Amoklauf in der UNI Heidelberg
NTERNATIONAL: Complete and detailed press conference after the rampage at the UNI Heidelberg

04:33:00 Leiter Staatsanwaltschaft Heidelberg
07:35:00 Innenminister Baden-WĂŒrttemberg
12:23:00 PolizeiprÀsident Mannheim
20:15:00 Leiter Staatsanwaltschaft Heidelberg
24:03:00 Ministerin fĂŒr Hochschulen und Bildung
26:47:00 Direktor UniversitÀt Heidelberg
31:24:00 OberbĂŒrgermeister Heidelberg
36:00:00 Opferbeauftragter Land BW
37:31:00 PolizeiprÀsident Mannheim (Fragerunde)

PolizeiprÀsidium Mannheim

POL-MA: Heidelberg: 18-JĂ€hriger schießt in Hörsaal; vier Verletzte; 23-JĂ€hrige erliegt spĂ€ter ihren Verletzungen; vermeintlicher TĂ€ter richtet sich selbst; Motiv der Tat unklar; Pressemitteilung Nr. 5

Heidelberg (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des PolizeiprÀsidiums Mannheim

Weshalb ein 18-jĂ€hriger Student am frĂŒhen Montagnachmittag in einem Hörsaal der UniversitĂ€t Heidelberg schoss, ist derzeit noch unklar.

Der junge Mann hatte kurz vor 12.30 Uhr den Hörsaal, in dem vor rund 30 Studenten ein Tutorium abgehalten wurde, betreten und ohne Vorwarnung mit einer Langwaffe geschossen. Dabei verletzte er vier Studierende, drei Frauen und ein Mann im Alter von 19, 20 und 23 Jahren. WĂ€hrend die beiden 19- und 20-jĂ€hrigen Frauen sowie der 20-jĂ€hrige Mann zum GlĂŒck leichtere Verletzungen davontrugen, wurde die 23-JĂ€hrige so schwer verletzt, dass sie noch in den Nachmittagsstunden in der UniversitĂ€tsklinik verstarb.

Nach der Tat flĂŒchtete der TĂ€ter ins Freie und richtete sich dort in der NĂ€he des Botanischen Gartens selbst. Bei ihm wurden zwei Langwaffen sichergestellt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen soll der 18-JĂ€hrige beide Waffen wenige Tage vor der Tat im Ausland erworben haben. Die Ermittlungen zu deren Herkunft dauern noch an. In seinem Rucksack wurden rund 100 Schuss Munition sichergestellt.

Sowohl der Leichnam des 18-JĂ€hrigen als auch der des 23-jĂ€hrigen Opfers sind beschlagnahmt und wurden zur Obduktion zum Institut fĂŒr Rechtsmedizin der UniversitĂ€tsklinik Heidelberg gebracht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde die Wohnung des 18-JĂ€hrigen in Mannheim und weitere RĂ€umlichkeiten bei seinen Eltern durchsucht. Digitales Equipment wurde sichergestellt und bedarf nun der Auswertung.

Neben den RettungskrÀften in den Einsatz eingebunden waren insgesamt mehr als 400 Polizeibeamtinnen und -beamte. Darunter auch das Mobile Einsatzkommando und das Spezialeinsatzkommando des PolizeiprÀsidiums Einsatz in Göppingen.

DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzte das Kriminaltechnische Institut des Landeskriminalamtes in Stuttgart die Zentralen Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg bei der Spurensicherung- und der ersten Auswertung. Das Motiv der Tat ist nach wie vor unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.

Quelle: (ots) Pressemitteilung PolizeiprÀsidium